Bericht Ausstellung "L'envol - Aufflug der Vögel"

Karamat.eu - In der Ausstellung "L'envol - Aufflug der Vögel" im Kloster Buddhas Weg, Siedelsbrunn/ Odenwald, zeigt die Künstlerin Sharman Beheshti Bilder aus drei unterschiedlichen Schaffensphasen.

Karamat.eu - Am Freitag, 04. Mai 2018 fand die Eröffnung im Café des Klosters statt. Helmut N. Gabel, Pressesprecher von Karamat e.V., führte in das Werk der Pariser Künstlerin ein. Er hob den meditativen und dynamischen Charakter aller drei Motivserien hervor.


Eingang zum Kloster Buddhas Weg


Eingangshalle zum Café im Kloster Buddhas Weg

Den Namen der Ausstellung "L'envol - Aufflug der Vögel" hat die "Vogel"-Serie inspiriert. Frau Beheshti lässt Vögel in hellgrün oder blau leuchtenden Umgebungen oder in tiefrotem Hintergrund zu Blumen, anderen Vögeln oder zur Sonne in Beziehung treten. Der Vogel ist ein Symbol für die menschliche Seele, die Blume als Ort der Sehnsucht nach der geistigen Heimat oder dem Geliebten. Die Energie der Liebe ist die treibende Kraft, den Vogel zu inspirieren seine Flügel auszubreiten und der Sonne - zu sich selbst, seiner geistigen Natur - entgegen zu fliegen.


Milde Wärme - Sharman Beheshti 2018

In einer zweiten Serie wiederholt sich das berühmte Paisley Muster in verschiedensten Variationen. Paisley ist eine Abstrahierung eines Zypressenbaumes mit einer geneigten Baumspitze. Das Symbol des Zypressenbaumes stammt aus vor-islamischer Zeit als die Zarathustra Religion in Persien weit verbreitet war. Es ist ein Symbol für individuelle Freiheit und gleichzeitig Demut. In manchen Bildern sind magische Schutz- und Segenssprüche in arabischen Schriftzeichen eingearbeitet.


Mystische Trunkenheit - Sharman Beheshti 2018

Große Flügel dominieren die dritte Serie. Hier sind Initiations-, Durchgangs- und Verwandlungsmomente angedeutet, das Prinzip der Engelwelt, stellvertretend für Hoffnung, Zuversicht und Schutz leuchtet einem entgegen.


Im Café Buddhas Weg, Siedelsbrunn

Alle Bilder laden die Betrachter ein, sich mit einer meditativen Haltung ihnen gegenüber zu stellen und durch eine de-fokussierte Betrachtung die Formen, Symbole und Farben sich aussprechen zu lassen. Das bedeutet laut den Ausführungen von Gabel, dass man nach und nach die analysierende, Begriffe bildende Abtastung oder Assoziationen bildende Verstandestätigkeit reduziert, um die dynamischen Elemente wie spezifischen Farben, Beziehungen und Schwingungen des Bildes zum Herzen sprechen zu lassen.

Lioba Finniger © Karamat e.V.

alle Bilderrechte bei Karamat e.V.

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